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FSME-Symptome erkennen

Nach einer Übertragung der FSME-Viren treten nur bei einem geschätzten Drittel aller infizierten Menschen Symptome auf. Diese setzen nach zwei Tagen bis vier Wochen ein. Ist der Zeckenstich aufgefallen, sind die Chancen einer schnellen Diagnose demnach deutlich höher als bei Borreliose.

Die Frühsommer-Meningoenzephalitis verläuft typischerweise in zwei Phasen. In der Anfangszeit ähnelt die Erkrankung einer Grippe. Die Anzeichen umfassen:

  • Schwindelgefühl und Übelkeit
  • Gliederschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Fieber
  • Schwächegefühl

 

Die erste Phase hält für wenige Tage bis zu einer Woche an. Danach klingen die Symptome zunächst ab. Für die meisten infizierten Personen ist die Krankheit damit bereits überstanden. Bei wiederum etwa jedem dritten Erkrankten folgt die zweite Phase. Diese beginnt nach weiteren ein bis zwei Wochen. Ihre Symptome umfassen:

  • sehr hohes Fieber
  • Schwindel, Übelkeit und Erbrechen
  • Schwächegefühl
  • Steifigkeit des Nackens
  • starke Kopf- und Nackenschmerzen
  • Konzentrationsschwäche
  • Lähmungen
  • Kontrollverlust über die Gliedmaßen
  • schmerzhafte Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich
  • Empfindlichkeit gegenüber Geräuschen und Licht

 

Die Krankheitszeichen weisen auf die Entzündung des Gehirns, der Hirnhäute und des zentralen Nervensystems hin.

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